Nutria im Billetal

In der Abenddämmerung lassen sich im Billetal immer wieder große Nagetiere beobachten, die entfernt an Biber erinnern. Einige meinen, es sind Bisam-„Ratten“ — tatsächlich handelt es sich aber um sogenannte „Nutria“ — entfernte Verwandte des Meerschweinchens, die vor langer Zeit aus Südamerika zu uns gekommen sind.

 

Und tatsächlich sehen diese Tiere wie überdimensionierte Meerschweinchen aus, die gerne schwimmen. Sie sind verspielt, äußerst putzig anzusehen und messen der Gegenwart von Menschen keine große Bedeutung zu (obwohl sie wohl recht gut schmecken sollen).

 

In der Vergangenheit habe ich schon das ein oder andere Foto von den Nutria gemacht. Gestern dann zum ersten Mal ein Video. 

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Blaumeisen werden flügge

Dieses Frühjahr hatten wir das Glück, sowohl Kohlmeisen als auch Blaumeisen in unseren Nistkästen zu haben. Die Kohlmeisen waren früher flügge und wir harten leider den ersten Ausflug verpasst.

Bei den Blaumeisen hatten wir mehr Glück: Letzte Woche war es soweit, nach emsigen Füttern durch die Meisen-Eltern haben sich die kleinen Blaumeisen das erste Mal aus dem Nistkasten getraut. Mindestens 8 Jungvögel haben sich in die Welt aufgemacht und wir konnten das Ganze per Video dokumentieren.

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Buntspechte

Gestern war ich mit meinen Liebsten im Wald spazieren. Da ich in der letzten Zeit immer mehr auf Vogelrufe achte, fiel mit ein ziemlich lautes Fiepen auf, schon fast penetrant. Nach einigerSuchestellte sich heraus, dass es sich um Jungvögel des Buntspechtes in einer Baumhöhle handelte. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Aber ich nahm mir vor, am nächsten Tag wieder vorbeizukommen:samtKamera und Stativ.

Und so geschah es: auch heute gingen wir alle zusammen als Familie in den Wald. Während unseres Picknicks baute ich die Kamera an drei Standorten auf und nahm Fotos und Video auf. Ich findedasErgebnis hat sich gelohnt: so nah hatte ich bisher keine Spechte bewundern dürfen und schon gar keine Jungvögel.
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Future

Was mir in Bezug auf die „Debatte“ um Fridays For Future immer wieder auffällt ist, dass die Gegner dieser Proteste bisher aus meiner Sicht noch nicht ein einziges Argument haben darlegen können. Statt dessen wird ausschließlich ad hominem „argumentiert“, also entweder Greta als Person versucht zu diskreditieren oder die Demonstranten im Allgemeinen. 

Neben der Scheindebatte um die Schulpflicht wird – und das ist das tatsächliche Argumentum Ad Hominem – angeführt, dass die Demonstranten ja nicht zu 150 % öko sind („Die haben ja Smartphones!“ „Die essen ja Fastfood“, „Die sollen erstmal selber …“).

Neben der Absurdität dieser Argumentation fällt eben auf, dass sich scheinbar keiner der Gegner auch nur für einen kurzen Moment mit der eigentlichen Thematik beschäftigt hat. Und das die Argumente der Demonstranten komplett berechtigt sind, daran gibt es faktisch keine Zweifel. Dies zeigt nicht zuletzt die Unterstützung von tausenden von Wissenschaftlern.

Ich für meinen Teil bin es einfach Leid, ständig dieses Bashing der Demonstranten hören zu müssen. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass endlich ein Nach- und Umdenken einsetzt. Aber in einer Zeit, in der SUVs mehr und mehr Marktanteile erreichen und VW ganz aktuell als vertrauenswürdigster Autohersteller gewürdigt wird, mache ich mir nur wenig Illusionen.

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Papa-Tochter-Ausflug

Ich habe heute mit meiner Lütten einen Papa-Tochter-Ausflug in die Hamburger City gemacht. Gleich an der Bushaltestelle bin ich ins Gespräch mit einer netten Spanierin gekommen, die in einem allerliebsten Deutsch-Spanisch-Mix meine Tochter anhimmelte (que guapa, que linda, que dulce). In der City dann zu Planten un Blomen in den Park. Meine Lütte fängt spontan an, mit einem dunkelhäutigen Kind (1-2 Jahre) Fußball zu spielen — die beiden haben sich sofort toll verstanden. Dass das Kind mit seiner Mama aus Russland kam — egal. Kindern ist doch die Sprachbarriere egal, Hauptsache Spaß. Und wir Eltern haben uns die ganze Zeit nur angegrinst und über unsere Kinder gefreut. 

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